expopharm 2017

OTC-Produkte erobern den Apothekenraum

Eine neue Software macht’s möglich

Münster - Dank einer neuen Software der adcommander GmbH vergrößert sich jetzt für Apotheker der Aktionsraum für ihre Warenpräsentation: Mit ihr können sie ihren Kunden nun auch OTC-Produkte rechtssicher im gesamten Apothekenraum vorstellen. Kombiniert mit einer neuen Generation von robusteren Bildschirmen, sind Apotheker damit künftig noch flexibler bei der Gestaltung ihrer Räume. Und die Kunden besser informiert.

Mit der neuen Software bieten die Digital-Signage-Experten aus Münster Apothekern neue Funktionen und Berechtigungen zur Steuerung ihrer Sichtwahlen an. Durch den Einsatz von modernen NFC-Chipkartenlesern können Apothekenmitarbeiter berührungslos und in Echtzeit Berechtigungen der Sichtwahl freischalten. „Wer künftig OTC-Produkte im Verkaufsraum präsentieren möchte“, so Thomas Böse, Geschäftsführer von adcommander, „kann über eine NFC-Karte ganz einfach sicherstellen, dass seine Kunden nur das sehen, was sie auch sehen dürfen. Die Kontrolle bleibt in der Hand des Apothekers.“   Die positiven Effekte beschreibt Thomas Böse so: „Das Software-Tool kann ein gutes Marketing-Instrument sein. Einerseits kann der Apotheker den Kunden über diese Software zusätzlich mit Produktinfos von rund 35.000 PZN versorgen: über deren Zusammensetzung, Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen zum Beispiel. Die Informationen sind alle hinterlegt. Andererseits lassen sich auch die Verkaufsräume sehr viel flexibler und damit auch sehr viel individueller gestalten. Beides bindet den Kunden und erhöht sicher auch seine Verweildauer in der Apotheke.“

Damit die Kunden die Sichtwahlen auch lange und intensiv nutzen können, hat adcommander außerdem neue Bildschirme ins Programm aufgenommen. Sie sind wesentlich robuster und langlebiger als die bisherigen Touchscreens, die über Infrarotsensoren funktionieren. Diese liegen vor der Glasfront des Bildschirms und machen ihn empfindlich. „Das ist unproblematisch, so lange nur das Apothekenpersonal die Touchscreens bedient“, sagt Thomas Böse. Für den Einsatz im Verkaufsraum empfiehlt er daher die neuen Bildschirme. Sie verarbeiten die Kundenberührungen hinter dem Bildschirmglas und sind daher deutlich unempflindlicher und robuster. Für den Einsatz im Verkaufsraum ist das durchaus relevant, so Thomas Böse, „denn da passiert nichts, wenn ein Kunde mit dem nassen Regencape am Bildschirm vorbeistreift.“

Apotheken-Team